Vielen lieben Dank liebe Lea Lightson für dieses Rezensionsexemplar.
Zum Inhalt:
persönliche Wertung:
Schon als ich gelesen habe, dass Delfine in dieser Geschichte eine große Rolle spielen, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte!!! Ich konnte es gar nicht abwarten in das wunderschöne Setting von Nelson Bay - Australien einzutauchen.
Ich mein auch ohne Delfine, schon alleine mit dem Handlungsort in Australien wäre ich nicht um die Geschichte drum herum gekommen. Ich inhaliere einfach alles was auch nur entfernt mit Australien in Verbindung zu bringen ist!
Ich muss gestehen, ich bin ein wenig holprig in die Geschichte gestartet. Ich musste erst einmal mit dem Schreibstil der Autorin warm werden und auch Kira als Protagonistin brauchte ein wenig Zeit um mich von sich zu begeistern. Am Anfang lebte sie für mich viel zu sehr in der Vergangenheit und hat mich mit ihren Einstellungen und Gedanken sogar etwas runter gezogen... Auch wenn ich die Verbindung, die sie mit ihrem Großvater hatte, wundervoll finde. Er scheint eh ein wundervoller, bewundernswerter Mensch gewesen zu sein. Klar, dass er ihr fehlt, aber für mich wirkte ihre Trauer, gemessen an dem Zeitraum, den er schon nicht mehr da ist, etwas zu viel...
Allerdings habe ich mich gleich in ihren Job verliebt! Mal von allem abgesehen, was dort nicht so toll läuft, hat sie einfach so eine wundervolle Aufgabe. Am liebsten hätte ich mit ihr getauscht. Ganz besonders toll fand ich den Moment an dem sie endlich für sich selbst einsteht! Diese Entwicklung ist für sie so wichtig.
Das Thema Delfinrettung aus Gefangenschaft finde ich so wichtig und richtig. Leider werden auch heute noch so viele dieser wundervollen Tiere in Gefangenschaft in viel zu kleinen Becken gehalten um uns Menschen zu unterhalten... Toll, dass diese Geschichte dazu beiträgt aufzuklären und vielleicht, nein hoffentlich den ein oder anderen zum Nachdenken anregt. Diese wundervollen Tiere aus der Entfernung in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten ist doch einfach so so so viel schöner als in einer Show, welche den Tieren eine Choreographie aufzwängt, während diese unglaublich intelligenten Tiere in viel zu kleinen Becken eingesperrt sind!
Die Freundschaft zu Heaven konnte mich mehr als begeistern. Ich liebe es von richtig guten Freundschaften zu lesen, solche, die sich jeder wünscht, welche aber im echten Leben leider nicht so häufig zu finden sind.
Conner mochte ich gleich sehr gern. Im Gegensatz zu Kira hatte ich keine Vorurteile und konnte ganz unvoreingenommen auf ihn treffen. Mit jeder Seite, mit jeder Szene in welcher er auftaucht und mit jedem Wort welches von ihm kam, konnte er mich mehr von sich überzeugen und in seinen Bann ziehen. Ich mochte auch die Interaktion zwischen Kira und Conner sehr gern, allerdings hätte ich mir hierfür noch mehr Raum in der Geschichte gewünscht. Die beiden haben so eine schöne Energie zusammen, dass man diese hätte noch intensiver nutzen können.
Das Ende der Geschichte kam für mich tatsächlich ziemlich unerwartet und hat dem ganzen Buch noch einmal eine besondere Spannung verliehen. Wenn ich am Anfang ein wenig holprig mit dem Lesen gestartet bin, so konnte ich die Geschichte dann gar nicht mehr aus der Hand legen! Dieser Twist hat noch einmal frischen Wind in die Geschichte gebracht. Allerdings war mir alles ein wenig zu eilig erzählt und dadurch kam es für mich ein wenig unrealistisch rüber. Hier hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht. Da hätte das Buch gern noch ein paar Seiten mehr haben können. Vielleicht hätte man auch einfach den Anfang etwas kürzen können, um dem Ende mehr Raum zu schenken...
Fazit:
Alles in allem eine schöne sommerliche Geschichte, welche mich gut unterhalten konnte. Ganz besondere Tierliebe, eine Bilderbuchfreundschaft, die Liebe zum Meer, welche ich selbst im Herzen trage, spannende Erinnerungen und eine verrückte Wendung, sowie schöne Herzklopfmomente, all das verbirgt sich hinter diesem Buchrücken.
Bewertung:
3 von 5 Sternen